Störungen im Redefluss zeigen sich beim Sprechen z.B. durch Silben- und Lautwiederholungen, "Hängenbleiben" an bestimmten Lauten (Stottern) oder eine zu schnelle und undeutliche Sprechweise (Poltern). In der Sprachentwicklung des Kindes gibt es Phasen, in denen diese Auffälligkeiten auftreten können, ohne dass eine Behandlung notwendig ist. Es gibt aber auch schon bei kleinen Kindern echtes Stottern. Merkmale für ein beginnendes Stottern sind:
  • der Einsatz von Ersatzlauten (pe, pe, Puppe)
  • eine mehr als 3malige Wiederholung von Wortteilen
  • Lautdehnungen, die länger als eine Sekunde dauern
  • Vermeiden von problematischen Wörtern
  • Mitbewegungen von Körperteilen
  • "Hängenbleiben" v.a. bei Lauten wie /t/, /p/ und /k/, verbunden mit Pressen beim Sprechen
  • Symptome, die länger als 6 Monate bestehen
  • Andere Familienmitglieder stottern ebenfalls oder haben früher gestottert
Hierbei sollte eine Diagnostik und Beratung erfolgen, insbesondere, wenn sich die Eltern Sorgen machen. Die Kinder bemerken in der Regel unbewusst die Verunsicherung der Eltern, und dies kann zu einer Verschlechterung bzw. Stabilisierung der Symptome führen. « zurück zur Übersicht